Resümee

Team Schafkas

Der Oktober ist vorbei und damit auch unsere #umseggchallenge. Wie ist es uns damit im Nachhinein betrachtet ergangen?

Gut. Es war kein Problem, alle Dinge des täglichen Bedarfs UMS EGG zu bekommen. Es ist alles da, was man zum (Über)Leben braucht.

Nachteile:

  • Nicht alles ist immer vorrätig, sondern je nach Saison verfügbar.
  • Manche Lebensmittel sind aufgrund der nachhaltigeren Herstellung teurer.
  • Wenige Menschen im Geschäft – Es fehlen ein bisserl die Sozialkontakte.

Vorteile:

  • Die Produkte sind von hoher Qualität und schmecken allen.
  • Jeden Tag Einkaufen, Eintritt bis 21:00 Uhr möglich.
  • Wir hatten im Oktober schätzungsweise ein Drittel weniger Plastikmüll zu entsorgen.
  • Wenige Menschen im Geschäft – Man kann in Ruhe einkaufen.

Was ist dein Lieblingsprodukt?

Kleiner: „Der Schoko-Banane-Brei zum Frühstück ist sehr gut und ich kann ihn schon selber kochen“.

Großer: „Die verschiedenen Jo-Müsli-Joghurts, da möchte ich jeden Tag ein Großes, aber da muss ich schnell sein, weil die anderen die auch so gerne essen!“

Mama: „Bei der reichhaltigen Fülle an tollen Produkten kann ich mich gar nicht so schnell entscheiden. Ich glaube, ich bleibe bei den Rosinenkipferln“.

Oma: „Ich freue mich so über die Äpfel, die haben wirklich einen tollen Geschmack. Eine Sorte war ganz besonders gut, die kaufe ich sicher wieder“.

Opa: „Der Aronia-Saft taugt mir. Ich trinke sonst nur Wasser, aber ab und zu ein Glaserl Saft schmeckt mir gut“.

Tante: „Ich finde das so super, dass es die Kosmetikartikel von Sante, für die sonst extra zum Drogeriemarkt in die Stadt fahren muss, UMS EGG gibt“.

bunte Kartoffeln
Auch spannende Kartoffeln, wie diese bunten Sorten sind UMS EGG zu finden

Wo haben wir Ausnahmen gemacht?

Schon vorab hatten wir familienintern geklärt, dass „Unterwegs Essen“ nicht unter die Challege fällt. Der Liebste hätte sich sonst jeden Morgen sein Mittagessen fertig ins Büro nehmen müssen, das er sich normalerweise beim kleinen Nahversorger im Nachbarort besorgt. Wenn wir also bei einem Ausflug Hunger bekamen und etwas „am Weg“ konsumiert haben oder Essen gegangen sind, war das erlaubt. Es durfte aber nichts dem Haushalt hinzugefügt werden.

Außerdem haben wir uns erlaubt, weiterhin Produkte von umliegenden Bauern zu kaufen: Die Eier vom Nachbarhof, ein Laib Brot am Bauernmarkt. Wir hatten das Gefühl, das würde sich nicht mit der #umseggchallenge spießen.

Einmal hatte sich Besuch angekündigt und ich brauchte dringend frisches Brot, das ich kurzerhand in Ternberg gekauft habe (auch regional, versteht sich). Das mit dem Einfrieren auf Vorrat mussten wir uns erst angewöhnen.

regionale Jause
Wurst und Käse, Gemüse, Brot und Aufstrich zum Abendessen…

Fazit

Wir waren die einzige Familie bei der #umseggchallenge, die bisher noch gar nicht UMS EGG eingekauft hatten. Einiges hatten wir daher erst zu lernen. Wir waren es davor gewöhnt, dass alles, ständig vorrätig ist. Wenn wir Hunger hatten, fuhren wir ins nächste Geschäft und kauften das, worauf wir gerade Lust hatten. Wir planten nicht lange im Voraus, denn jedes Gericht war jederzeit möglich.  

Die Fahrt nach Losenstein hingegen ist jedes Mal überlegt, da es uns nie in diese Richtung verschlägt. Ein Einkaufen „weil man eh grade vorbeikommt“ gibt es für uns nicht. Das ist aber kein Problem und wahrscheinlich haben wir uns im Oktober unterm Strich sogar was gespart, weil die spontanen Gusto-Käufe wegfielen.

Wenn wir mal was vergessen haben oder dringend brauchten, dann konnten wir dank der Mitgliedskarte jeden Tag ins Geschäft, unter der Woche sogar bis 21:00 Uhr. Das haben wir genossen. Manchmal wollten uns Freunde und Familie begleiten, die auf das EGG neugierig waren und sich dort mal umschauen wollten.

Wir haben viele neue Lieblings-Produkte kennen gelernt und nichts vermisst. „Außer Milchschnitten“, ergänzt der Kleine und lässt mich damit vor der digitalen Öko-Gemeinschaft noch ein letztes Mal erröten 😉

Lasagne selber kochen
Alle Zutaten für eine UMS-EGG-Lasagne

Meine persönlichen Gedanken…

Man kann lange recherchieren über biologische Lebensmittel, regionale Transportwege, ökologische Müllvermeidung, artgerechte Tierhaltung, etc.
Als „Normalverbraucherin“ werde ich aber dennoch nie genügend Einblick in die Welt des Lebensmittelhandels haben, um 100% sichere Entscheidungen treffen zu können. Ich muss mich auf Gütesiegel und Herstellernachweise verlassen. Angeblich kann man das aber nicht. Ich höre von verschiedenen Seiten Gruselgeschichten: Wie große Konzerne die Lieferanten unter Druck setzen oder wie bei Kennzeichnungen geschummelt wird. Dass die gängigen, überzüchteten Nutztierrassen mit Bio-Futtermittel gar nicht ausreichend versorgt werden können. Dass regionales Obst im Winter mühsam eingelagert werden muss und damit schädlicher für den Planeten ist als eingeflogene Alternativen aus dem Süden. Dass mit Greenwashing nur Geld gemacht wird, was gesundheitsschädlich ist, was umweltschädlich ist,…

Diesen Oktober haben ich viele Gespräche zu dem Thema geführt und die Unsicherheit über solche Berichte klingen überall durch. Als Branchenfremde kann ich mir außerdem nie sicher sein, was den Tatsachen entspricht und was wiederum ein PR-Gag ist, vielleicht sogar eine der heutzutage so in Mode gekommenen Verschwörungstheorien.

Meiner Meinung nach sollte man die Verantwortung für nachhaltige Lebensmittel nicht dem Konsumenten überlassen. Es braucht einen rechtlichen Rahmen und der muss von der Politik geschaffen werden. Wenn sich alle Produzent*innen und Händler*innen an die gleichen Regeln halten würden, dann könnte man mit ruhigem Gewissen einkaufen gehen.
Dann sind Konsument*innen auch eher bereit, den angemessenen Preis für Lebensmittel zu bezahlen. Solange man aber beim Diskonter „gleiche“ Produkte zum halben Preis erhält und erst bei der näheren Beschäftigung mit der Thematik nachgelesen werden muss, warum diese Preisspanne möglich ist und was die Unterschiede zu einem nicht-industriell hergestellten, regionalen oder biologischen Produkt sind, wird man nur einen geringen Anteil der Bevölkerung damit erreichen.

Bis es solche einheitlichen und verlässlichen Richtlinien gibt – falls das jemals passiert – bieten Geschäfte wie das UMS EGG eine Möglichkeit zum Einkauf mit gutem Gewissen. Hier kann man sich darauf verlassen, dass sich Menschen Gedanken gemacht haben, welche Produkte ins Sortiment aufgenommen werden. Und wenn man sich auf ein Gespräch mit diesen Menschen einlässt, wird man diese Entscheidungen nachvollziehen können.

Camembert und Käsewurst dürfen gerne wieder kommen…

Für uns als Team Schafkas war die Challenge in vielerlei Hinsicht eine wertvolle Erfahrung und Bereicherung. Dass wir weiterhin ausschließlich UMS EGG einkaufen werden, ist eher unwahrscheinlich, aber wir haben dennoch einige neue Lieblingsprodukte entdeckt, die wir nicht mehr missen möchten. Der nächste Einkauf UMS EGG ist somit fix!

Die Kinder vor dem Süßigkeitenregal UMS EGG

Ich gestehe…

Team Reichraminger Kracherl

Der Oktober ist langsam vorbei gezogen, und ich stelle fest: nur zweimal haben wir geschummelt. Zweimal waren wir in einem anderen Geschäft einkaufen. Aber wofür haben wir geschummelt und ein anderes Lebensmittelgeschäft aufgesucht?

Das erste Mal war’s der Heißhunger auf ein Leberkäsesemmerl. Das muss einfach manchmal sein bei uns, und da UMS EGG heimische Fleischereibetriebe unterstützt, gibt’s so ein Semmerl nur beim Fleischer.

Das zweite Mal war’s auch der Heißhunger, dieses Mal auf bestimmte Süßigkeiten. Im Leben mit Kindern und einem äußerst süßen Manne muss auch das manchmal sein.

Die Kinder vor dem Süßigkeitenregal UMS EGG
Die Kinder vor dem Süßigkeitenregal UMS EGG

Die Frage, die ich mir dann gestellt habe, war diese: waren diese geschummelten Einkäufe notwendig? Da muss ich dann aber klar mit Nein antworten. Beide Male war’s der Heißhunger, der uns trieb, und gesund war weder der erste noch der zweite Einkauf.

Aber ich stelle auch fest: alles, was ich diesen Monat wirklich gebraucht habe, habe ich UMS EGG bekommen. Gummiringerl, Backpapier, Zahnpasta für Kinder, sogar Klopapier, das weiße Gold, gibt’s UMS EGG!

Gibt man nicht jedem Gelüste nach, so kann man sich ganz leicht das ganze Monat übers EGG versorgen. Und das mit Lebensmitteln, die so gut sind, dass man eigentlich gar keine anderen mehr kaufen mag. Bei uns steht fest – ein Wocheneinkauf UMS EGG bleibt fix. Denn davon hat nicht nur meine Familie etwas, sondern unsere ganze Region 😊